Mediation

Mediation ist ein gesetzlich verankertes, strukturiertes Verfahren zur Lösung von Konflikten (MediationsG). Zentral sind die Fähigkeit und Bereitschaft, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. 

Mediation ist darüber hinaus systemische Begleitung, also lösungsorientiert, sie stärkt Vertrauen in vorhandene Ressourcen, schärft Bewusstsein für Beziehungen mit ihren Wechselwirkungen und lenkt den Blick in die Zukunft.

Raum geben

Als Außenstehende kann ich Ihre Konflikte im Zusammenwirken mit anderen nicht durchschauen. Sie sind und bleiben Experten Ihres Konflikts!

Ich habe also keine Lösung für Sie parat. Jedoch gebe ich Ihnen, allen gleichermaßen zugewandt, einen Raum, der gute Lösungen möglich macht.

Verantwortlich für die am Ende erzielte Einigung sind Sie. Sie ernten die Früchte Ihrer Arbeit!

Typische Konfliktkonstellationen

Im Privaten: Paare, Eltern und Kind(er), Erbschaft, Nachbarschaft

Im Beruflichen: Teams, Führung, Investoren/innen und Geschäftsführung, Arbeitgeber/innen und Arbeitnehmervertretung

Sie haben Interesse an einem Vortrag zu Mediation? Sie wünschen sich einen Workshop zu mediativer Haltung? Sie planen ein Training zu Veränderungskompetenz? Gerne können wir in einem ersten unverbindlichen und kostenfreien Telefonat über Ihre Ideen sprechen.

Rufen Sie mich an und wir tauschen uns aus.

Die 5 Phasen der Mediation

In der ersten Sitzung lernen sich alle an der Mediation zu Beteiligenden kennen. Sie schildern Ihr Anliegen und wir klären gemeinsam, ob die Mediation das geeignete Verfahren ist.

Sie benennen Ihre anliegenden Themen, alle Beteiligten finden Berücksichtigung. Bei Bedarf werden die Themen für die Festlegung einer Bearbeitungsreihenfolge gemeinsam priorisiert. Alle relevanten Informationen werden gesammelt und inkl. der entsprechenden Dokumente offen gelegt.

Die hinter den genannten Themen verborgenen Bedürfnisse erhalten Raum. Bereits Erreichtes wird gewürdigt und das Vertrauen in vorhandene Ressourcen wird gestärkt. So entwickeln Sie idealerweise ein besseres gegenseitiges Verständnis und die Bereitschaft, Interessen auszugleichen.

Sie richten den Blick in die Zukunft und entwickeln gemeinsam Lösungsbausteine für den Interessenausgleich.

Auf Basis der Lösungsbausteine erfolgt die schriftliche Ausarbeitung einer belastbaren und nachhaltig wirksamen Vereinbarung sowie die Klärung der rechtlich erforderlichen Form. Optional kann eine Validierung vereinbart werden.

Die Prinzipien der Mediation

Mediation ist für alle Beteiligten und für mich als Mediatorin jederzeit freiwillig und kann auch einseitig beendet werden.

Mediation strebt eine von allen an der Mediation Beteiligten gemeinsam erarbeitete und selbstverantwortete Lösung an. Das setzt voraus, dass alle Beteiligten bereit und der Lage sind, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen.

Die Mediation braucht Offenheit im Hinblick auf die am Ende stehende Lösung. Die Lösung kann also nicht schon zu Beginn festgelegt sein.

Alle relevanten Informationen inkl. entsprechender Unterlagen und Dokumente sind offenzulegen. Gegebenenfalls kann es erforderlich sein, eine anwaltschaftliche Beratung einzuholen, um im laufenden Mediationsverfahren in voller Informiertheit entscheiden zu können. In einem solchen Fall ist es zur Vermeidung von Eskalation hilfreich, dies vorab mitzuteilen.

Die volle Informiertheit benötigt Vertraulichkeit. In der Folge dürfen bei vorzeitiger Beendigung der Mediation die gewonnenen Erkenntnisse nicht vor Gericht herangezogen werden. Ich werde als Mediatorin dementsprechend nicht als Zeugin zur Verfügung stehen.

Um den Erfolg einer Mediation nicht zu gefährden, ruhen während der laufenden Mediation alle anderen Verfahren.

Als Mediatorin ergreife ich für keine Seite Partei, ich wende mich allen Beteiligten gleichermaßen zu.